Einladung zum Bankenforum der Bayerischen 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

welche regulatorischen Veränderungen bringt die EU-Taxonomie? Was sind die aktuellen Herausforderungen der Geldpolitik und an welchen Stellen kann/muss die Währungsunion reformiert werden? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel aus Sicht eines Rückversicherers und wie geht die Finanzindustrie mit dem gewaltigen Digitalisierungsdruck im Zahlungsverkehr um? Beim Bankenforum der Bayerischen diskutieren Experten der Branche über diese und weitere aktuelle Themen der Finanzindustrie. Dazu laden wir Sie herzlich ein

Das Bankenforum der Bayerischen 2019 am 13.03.2019

Die Bayerische Börse AG in München, Karolinenplatz 6, 80333 München

Zeitraum: 10:00– 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit den besten Grüßen

Volker Eisele
Leiter Vertriebskooperation Banken

Anmeldung

Mit der Erhebung und Verwendung meiner persönlichen Daten (siehe Datenschutz) erkläre ich mich einverstanden.

Freuen Sie sich auf diese hochkarätigen Referenten und unsere Agenda:

10:00 Uhr Get-together
10:30 Uhr – 11:15 Uhr

Europäische Währungsunion – aktuelle geldpolitische Herausforderungen und Reformnotwendigkeit

Der Präsident der Hauptverwaltung der Bundesbank in Bayern, Herr Franz Josef Benedikt, erläutert die Herausforderungen der Geldpolitik der EZB und die derzeit diskutierten Reformmaßnahmen zur nachhaltigen Stabilisierung der europäischen Währungsunion.

11:15 Uhr – 12:00 Uhr Klimawandel aus Sicht der Stiftung der MunichRe
Der Geschäftsführer der Stiftung der MunichRe, Herr Thomas Loster, beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels aus der Sicht des
 Rückversicherers
12:00 Uhr – 12:45 Uhr Mittagspause
12:45 Uhr – 13:30 Uhr EU-Taxonomie, Neue Vorgaben für die Finanzindustrie
Bert van Roosebeke, Fachbereichsleiter des Centrum für Europäische Politik, beschreibt die mögliche Ausgestaltung des Gesetzesentwurfes zur EU-Taxonomie und deren Auswirkungen auf die Eigenkapital- und Portfoliopolitik von Banken.
13:30 Uhr – 14:00 Uhr Kaffeepause mit der Möglichkeit des Austausches
14:00 Uhr Zahlungsverkehr in der Zukunft. Mit oder ohne Banken?
Ralf Gladis, Mitbegründer und Geschäftsführer des internationalen Payment
 Providers Computop verdeutlicht die Entwicklungen im Zahlungsverkehr bis heute und trifft Rückschlüsse für die Zukunft aus Paymentsicht.
Hinweis

Unsere Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Vorstände mittelständischer Banken und Sparkassen mit Privatkundengeschäft, Private Banker, Family Offices, Vermögensverwalter mit Endkunden-Beratung. Personen, die für Produktgeber im Vertrieb arbeiten oder die Veranstaltung als Vertriebsplattform für eigene Produkte nutzen wollen, sind nicht zugelassen.

Aus diesem Grund behalten wir uns vor, jede Neuanmeldung nach Übermittlung zu prüfen. Nach erfolgter Prüfung erhalten Sie Ihre Teilnahmebestätigung in einer separaten E-Mail.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Anmeldungen nach Datum ihres Eingangs berücksichtigt werden.

Die Referenten

Franz Josef Benedikt,

Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bayern

Nach Abschluss seines Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg als Diplom-Volkswirt durchlief Franz Josef Benedikt von 1984 bis 1986 ein Management-Traineeprogramm bei der Dresdner Bank AG in Frankfurt und München.

Anschließend kam Herr Benedikt zur Deutschen Bundesbank und dort in die Volkswirtschaftliche Abteilung der damaligen Landeszentralbank in Bayern, an deren Spitze er im Jahr 1999 als Chefvolkswirt rückte. Von 2004 bis 2011 leitete er den Stab des Präsidenten und verantwortete damit unter anderem die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Volkswirtschaft der Münchner Notenbank- Dependance. Anfang 2012 wurde Herr Benedikt zum Bereichsleiter Innen- und Filialbetrieb

und Vertreter des Präsidenten der Hauptverwaltung in Bayern berufen. Von September 2013 bis einschließlich April 2016 stand er an der Spitze der Bundesbankhauptverwaltung in Sachsen und Thüringen. Mit Wirkung vom 1. Mai 2016 bestellte ihn der Vorstand der Deutschen Bundesbank zum Präsidenten der Hauptverwaltung in Bayern.

Thomas Loster,

Diplom-Geograph und Geschäftsführer der Münchener Rück Stiftung

Schwerpunkte

  • Klimaänderung und -politik
  • Naturkatastrophen und Katastrophenvorsorge
  • Wasser als Ressource und Risikofaktor
  • Versicherungslösungen im Kontext der Stiftungsthemen
  • Nachhaltigkeit

 

Hintergrund
Thomas Loster war von 1988 bis 2004 Mitarbeiter der Abteilung GeoRisikoForschung in der Münchener Rück. Er startete dort mit digitaler Kartografie, leitete die Fachgebiete „Überschwemmungsrisikoforschung“ sowie „Wetterrisikoforschung“ und die Elementarschadenstatistik „NatCatSERVICE“. Als Wetter- und Klimaexperte vertrat er die Münchener Rück bei Weltklimaverhandlungen (COPs). Herr Loster leitete von 2003-2005 die Klimaarbeitsgruppe der UNEP-Finanzinitiative (UNEP-FI).

Im Juli 2004 übernahm er den Posten als Geschäftsführer der Münchener Rück Stiftung. Die Stiftung beschäftigt sich mit großen globalen Herausforderungen: Armutsbekämpfung, Umwelt- und Klimaveränderung, Wasser als Ressource und Risikofaktor, Bevölkerungsentwicklung  und Katastrophenvorsorge – und unterstützt Menschen in Risikosituationen.

Thomas Loster war  Mitglied des deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” und war von 2006 bis 2010 Mitglied des deutschen Rats für Nachhaltige Entwicklung. Er ist Mitglied im Weltbank/IFC Advisory Panel on Business and Sustainability. Zudem ist er Vorstand der Munich Climate Insurance Initiative (MCII), die Versicherungslösungen für Wetterkatastrophen in Entwicklungs- und Schwellenländern sucht.

Dr. Bert Van Roosebeke

Fachbereichsleiter beim CEP

Dr. Bert Van Roosebeke leitet am Centrum für Europäische Politik die Abteilung Finanzmärkte. Nach Studium der Volkswirtschaftslehre in Belgien, Schweden und Norwegen und anschließender Spezialisierung in der ökonomischen Analyse des Rechts mit Forschungsaufenthalt in Washington wurde er an der Universität Hamburg promoviert. Nach anfänglicher Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbank gründete er die Abteilung für Finanzmarktregulierung des Freiburger Centrums für Europäische Politik (cep). Bert Van Roosebeke ist regelmäßiger Ansprechpartner der Presse etwa beim Deutschlandfunk, Spiegel oder Handelsblatt. Derzeitige Schwerpunkte seiner Arbeit: Nachhaltige Finanzierung, Brexit und Finanzmarktregulierung, Bankenunion und Reform des ESM.

Das Centrum für Europäische Politik

Das Centrum für Europäische Politik (cep) analysiert als Denkfabrik der gemeinnützigen Stiftung Ordnungspolitik systematisch die EU-Gesetzgebung. Mit seinem umfassenden Hintergrundwissen über die Politikvorhaben der EU bewertet das cep auf der Basis einer modernen freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnungsökonomik die Vorhaben der EU − bevor sie beschlossen werden. Dabei zeigen die Wissenschaftler des cep die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen der geplanten EU-Regulierung auf, entwerfen Politikoptionen für die politischen Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel und tragen zu einer höheren Transparenz demokratischer Entscheidungsprozesse in der EU bei.

Ralf Gladis

Gründer und Geschäftsführer Computop

Ralf Gladis ist Mitgründer und Geschäftsführer des internationalen Payment Service Providers Computop – the payment people. Außerdem ist er als Non-Executive Director der Computop Inc, New York tätig.

Vor der Gründung von Computop entwickelte Ralf Gladis Datenbank-Lösungen und verfasste Bücher und Beiträge für namhafte IT-Verlage. 1993 gründete er mit seinem Kommilitonen Frank Arnoldt das erste Unternehmen und stieg 1997 mit der Gründung von Computop in den E-Commerce ein. Heute bietet das Unternehmen über 15.000 Händlern weltweite Zahlungsabwicklung und Betrugsprävention an und verarbeitet Transaktionen in Höhe von 31 Milliarden USD im Jahr.

In den ersten Jahren baute Ralf Gladis die Architektur der Zahlungsplattform Computop Paygate auf, wobei er seine technischen Kenntnisse nutzte. Später konzentrierte er sich auf Vertrieb und Marketing. Heute ist Ralf Gladis verantwortlich für die internationale Expansion und die strategische Ausrichtung von Computop.